Schutzmöglichkeiten für Holzfenster

Holzfenster benötigen Schutz vor der Witterung und dienen im besten Fall selbst dem Schutz gegen unerwünschte Eindringlinge. Regen, Frost und Hitze wirken Tag für Tag auf die Fenster ein und trotzdem kann das Holz viele Jahrzehnten überdauern, wenn Sie es richtig pflegen und instand halten. Die einbruchsichere Ausrüstung wertet Ihre Fenster zu sicherheitsrelevanten Bauelementen auf – und der Sonnenschutz sorgt für erhöhten Komfort der Hausbewohner.

Wetterschutz für Holzfenster

Die verschiedenen Holzarten besitzen eine unterschiedliche Wetterresistenz, doch kein Holz hält ohne Schutz über Jahre hinweg der Bewitterung stand. Darum benötigt jedes Holzfenster einen Bewitterungsschutz. Diese Möglichkeiten gibt es:

– Dickschicht- oder Dünnschichtlasuren für die Holzoberflächen
– Lackanstrich in deckend oder transparent, helle Farben als Hitzeschutz
Flügelabdeckprofile zum Schutz der stark bewitterten Wetterschenkel
– Regenschiene für den geregelten Wasserablauf
– Z-Profile (Stockabdeckungen) für den unteren Rahmenteil
– intakte, gepflegte Dichtungen gegen eindringendes Wasser

Sonnenschutz am Holzfenster

Die wenigsten Fester liegen ständig im Schatten, für ein paar Stunden am Tag scheint meistens die Sonne herein. Der Sonnenschutz schützt nicht nur vor Aufheizung der Innenräume, sondern auch vor unangenehmen Blendeffekten. Rollos und Jalousien können wahlweise innen oder außen angebracht werden. Diese Arten von Sonnen-schutz am Fenster stehen zur Auswahl:

– Plissees
– Jalousien
– Rollos
– Lamellenvorhänge
– Schiebegardinen
– Markisen

Holzfenster gegen Einbruch schützen

Um einen möglichst hohen Einbruchschutz zu gewährleisten, sollten neue Fenster nach DIN EN 1627 (einbruchhemmende Bauteile) geprüft sein. Im privaten Wohnbe-reich sind Fenster der Widerstandsklassen RC 2 und RC 3 zu empfehlen, die Klassen RC 4 bis RC 6 eignen sich besonders für gewerbliche Gebäude. Mit folgenden ein-bruchhemmenden Elementen lassen sich auch ältere Holzfenster nachrüsten:

– nach DIN 18104 Teil 2 geprüfte Pilzkopfzapfenverriegelungen oder
– nach DIN 18104 Teil 1 geprüfte Aufschraubsicherungen erschweren das Aufhebeln
– abschließbare Fenstergriffe DIN 18267
– Sicherheitsglas (P5A-Verglasung nach DIN EN 356)
– Getriebeanbohrschutz
– gesicherte Glashalteleisten
– einbruchhemmende Sicherheitsfolien nach DIN EN 356